Projekt UPschooling: Nachhaltigkeit und Souveränität in der digitalen Bildung

Der Bundesverband Smart City (BVSC) entwickelt derzeit mit Kolleginnen und Kollegen aus Bildung, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kollaborativ ein dreistufiges, dezentral strukturiertes Projekt zum Thema „Digitale Bildung“, dessen erste Phase noch in 2021 realisiert werden soll.

Hier die drei Stufen des Projektes:

Es soll …

  1. in Kooperation mit einigen ausgewählten Schulen in einem iterativen Prozess das Upcycling von gebrauchter gespendeter Notebooks und deren Einsatz unter Nutzung von Freier-Open-Source-Software (FOSS/FLOSS) entwickelt und erprobt werden, bis ein Konzept samt Handlungsleitfaden entstanden ist, welches sich bundesweit skalieren lässt. Dass SchülerInnen die Geräte in AGs mit UnterstützerInnen aus der regionalen Zivilgesellschaft gemeinsam selbst aufarbeiten, fördert u.a. Digitale Kompetenz, welche sich z.B. in Form eines Train-the-Trainer-Konzepts multiplizieren lässt.
  2. der Einsatz von FOSS für das Betreiben einer IT-Infrastruktur an Schulen, inkl. Kommunikationssystemen, Lernplattformen und Kursmanagementsystemen konzipiert und erprobt werden. Es soll darüber hinaus parallel die Übertragbarkeit auf andere Bildungseinrichtungen z.B. Jugendhilfe, Flüchtlingshilfe erörtert werden.
  3. die demokratiefördernde Wirkung des Einsatzes von FOSS (Transparenz, Überprüfbarkeit, Nachvollziehbarkeit) in Bildungseinrichtungen und des Lernens im Umgang mit dieser (Partizipation, Selbstermächtigung, individuelle Datensouveränität, diskriminierungsfreie Gleichberechtigung) untersucht werden. Die Ergebnisse sollen ggf. als politische Entscheidungsgrundlage zugunsten einer Bevorzugung von FOSS bei der Auswahl von Software-Systemen für den Einsatz an Schulen dienen, ähnlich wie sie bereits in Deutschland und Europa auf verschiedenen Ebenen der Verwaltung statt findet.

Grundsätze:

  • Das Projekt folgt einer agilen, d.h. iterativen und inkrementellen Vorgehensweise, bei der diskriminierungsfreie Gleichberechtigung oberstes Gebot ist.
  • Das Projekt ist modular und ohne Fristen aufgebaut, d.h. jede Bildungseinrichtung kann selbst entscheiden, welche Bestandteile des Projektes sie in welchem Zeitraum umsetzen möchte.
  • Das Projekt sieht eine Kooperation auf Augenhöhe vor zwischen SchülerInnen, Bildungseinrichtungen und deren Mitarbeiterinnen und TrägerIn.
  • Entscheidungen sollen weitestgehend nach dem Konsensprinzip getroffen werden.
  • Die beteiligten SchülerInnen werden zu Beginn und in Intervallen befragt, um die demokratiefördernde Wirkung der Verwendung von FOSS untersuchen zu können (anonymisiert).

Weiterführende Informationen zu dem Projekt finden Sie in unserem in Kürze erscheinenden Blog-Beitrag, über welchen wir Sie auch gerne in unserem nächsten Newsletter informieren.

Interessierte Schulen, Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulleiter*innen und Schulträger*innen sind eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Wenn Sie unser Projekt finanziell unterstützen möchten, überweisen Sie Ihre Geldspende bitte auf unser Vereinskonto bei der Mainzer Volksbank:
IBAN DE44 5519 0000 0805 8850 19
BIC MVBMDE55

Für Spenden ab einem Betrag von mindestens 300 Euro stellen wir Ihnen gerne eine Zuwendungsbestätigung aus.
Spenden bis zu 300 Euro können gemäß § 50 EStDV ohne Zuwendungsbestätigung mit Bareinzahlungsbeleg oder Buchungsbestätigung (Kontoauszug) eines Kreditinstituts beim Finanzamt eingereicht werden.

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