Der Open Smart Street Hub: mit Interoperabilität zu größerer Marktnachfrage

Bundesverband Smart City - Open Smart Street HubVorschau auf unser Diskussionspapier:

Eine Smart City zeichnet sich u.a. durch die Digitalisierung ihres Verwaltungsapparates, der Mobilität und des öffentlichen Raumes aus.
Letzteren nehmen die Menschen als „Smart Street“ wahr:

BVSC-Smart Street - Stadtwerke Iserlohn

Mit freundlicher Genehmigung der Stadtwerke Iserlohn GmbH (www.heimatversorger.de)

Eine dynamische, hocheffiziente Straßenbeleuchtung,
smarte Parkleitsysteme,
verkehrs- und umweltabhängige Ampelschaltungen.

Die Ziele der Smart Street sind höhere Sicherheit, mehr Umwelt- und Klimaschutz, ein gesunder Lebensraum mit hoher Aufenthaltsqualität!

Viele Unternehmen, worunter viele Startups, haben für die Smart Street clevere Lösungen entwickelt, stoßen bisher aber auf verhaltene Nachfrage seitens der Städte und ihrer Dienstleister.
Eine der Barrieren liegt darin, dass die Lösungen nicht kompatibel sind und es an Interoperabilität mangelt: weder lassen sich wettbewerbliche Lösungen in einem einzelnen Steuerungssystem integrieren, noch lassen sie sich mit den Lösungen anderer Domains von anderen Anbietern verknüpfen.

BVSC-Smart Street Hub - IoT

Quelle: Kompetenzzentrum Öffentliche IT, Impuls zu Safety, Security und Privacy im Internet der Dinge, https://www.oeffentliche-it.de

Eine Smart City riskiert die Abhängigkeit von Technologien und Anbietern und das in einer Phase, in der die Lösungen (natürlicherweise) nicht vollständig ausgereift und die Lebensdauer der eingesetzten Elektronik im Außenbereich noch nicht nachgewiesen ist.

Städte und Industrie haben jedoch gleichermaßen ein Interesse daran, diese Risiken zu dämpfen und damit die Nachfrage-Barriere zu überwinden.

Hierfür bietet sich das Modell eines Open Smart Street Hub an, ein System der Systeme, welches auf der Basis von Open Source Modulen der europäischen Entwicklung FIWARE nicht nur Herstellerunabhängigkeit gewährleistet, sondern gleichzeitig die regionalen Softwaretalente in die Umsetzung und Weiterentwicklung einer offenen Dateninfrastruktur für die Smart Street einbinden kann.
Hiermit wird der Wunsch der Smart City nach Datensouveränität sowie Interoperabilität unterstützt und können die Kosten der Industrie zur Entwicklung von Standards reduziert werden.


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Alle Blog-Beiträge unter AKTUELLES sowie Foren-Beiträge und Kommentare geben die persönliche Meinung des/der jeweiligen Autors/Autorin wieder und nicht zwangsläufig die des Bundesverband Smart City e.V. und/oder dessen Vorstands und/oder aller seiner Mitglieder.

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Über Stefan Slembrouck

Ich bin seit 8 Jahren im Bereich Smart City aktiv, vor allem hinsichtlich Aufbau und Betrieb smarter Infrastrukturen, wie Energieversorgungsnetze, Telekommunikationsnetze, Ladeinfrastruktur und Straßenbeleuchtung. Zweitens befasse ich mich mit der Herausforderung, wie Städte und Regionen offene und skalierbare Dateninfrastrukturen entwickeln und betreiben können, ohne sich von großen Technologieanbietern abhängig zu machen. Das führt zum Aufbau eines Datenkompetenzzentrums, bzw. eines Stadt-Daten-Werks. Mein drittes Thema sind die philosophischen Grundlagen der Smart City: Technologie und Wertesysteme, ethische Dilemmas und wie die Smart City Organisation zweckdienlich mit philosophischem Handwerkszeug ausgerüstet werden kann.

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