Die Stadt Dortmund gründet mit der DOdata GmbH ein kommunales Datenkompetenzzentrum

BVSC-Nachtpanorama von Soeren Spoo, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund

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Nach über einem Jahr der Vorbereitung, Konzeptionierung und Diskussion auch in internationalen Kreisen hat die Stadt Dortmund zusammen mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) den Schritt zur Gründung eines kommunalen Datenunternehmens, der DOdata GmbH, gemacht. Die Geschäftsführung setzt sich zusammen aus Sven Baumgarte von der DEW21 und Dr. Fritz Rettberg, dem Chief Innovation Officer der Stadt Dortmund.

Fritz Rettberg erläutert den Bedarf nach einem Datenkompetenzzentrum so: „Die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt ist ein zentrales Anliegen der Smart City Dortmund. Daten sind aber nicht einfach da, sondern immer kontextabhängig und politisch relevant, was mit dem Feinstaubproblem ganz offensichtlich geworden ist. Mit der Errichtung von DOdata, dem Smart City Datenhub als Unternehmen unter gemeinsamer Führung der Stadtwerke und der Stadt, haben wir die Grundlage geschaffen, um künftig systematisch Daten erheben, modellieren und Dritten verfügbar machen zu können. Mit DOdata werden wir aber auch genauso systematisch die Schnittstellen zwischen dem technisch Machbaren, dem politisch Gewollten und dem ethisch Vertretbaren immer wieder neu ausloten und definieren. Mit Hilfe dieser Systematik wird die Stadt in Zukunft mehr datenbasierte Entscheidungen treffen und deren Auswirkungen überwachen können. Damit wird die Stadt in der Lage sein, künftig Veränderungen mit mehr Mut anzugehen.”

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Stadt Dortmund.


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Über Stefan Slembrouck

Ich bin seit 8 Jahren im Bereich Smart City aktiv, vor allem hinsichtlich Aufbau und Betrieb smarter Infrastrukturen, wie Energieversorgungsnetze, Telekommunikationsnetze, Ladeinfrastruktur und Straßenbeleuchtung. Zweitens befasse ich mich mit der Herausforderung, wie Städte und Regionen offene und skalierbare Dateninfrastrukturen entwickeln und betreiben können, ohne sich von großen Technologieanbietern abhängig zu machen. Das führt zum Aufbau eines Datenkompetenzzentrums, bzw. eines Stadt-Daten-Werks. Mein drittes Thema sind die philosophischen Grundlagen der Smart City: Technologie und Wertesysteme, ethische Dilemmas und wie die Smart City Organisation zweckdienlich mit philosophischem Handwerkszeug ausgerüstet werden kann.

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