Die Stadt Dortmund gründet mit der DOdata GmbH ein kommunales Datenkompetenzzentrum

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BVSC-Nachtpanorama von Soeren Spoo, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund

Nachtpanorama von Soeren Spoo, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund

Nach über einem Jahr der Vorbereitung, Konzeptionierung und Diskussion auch in internationalen Kreisen hat die Stadt Dortmund zusammen mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) den Schritt zur Gründung eines kommunalen Datenunternehmens, der DOdata GmbH, gemacht. Die Geschäftsführung setzt sich zusammen aus Sven Baumgarte von der DEW21 und Dr. Fritz Rettberg, dem Chief Innovation Officer der Stadt Dortmund.

Fritz Rettberg erläutert den Bedarf nach einem Datenkompetenzzentrum so: „Die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt ist ein zentrales Anliegen der Smart City Dortmund. Daten sind aber nicht einfach da, sondern immer kontextabhängig und politisch relevant, was mit dem Feinstaubproblem ganz offensichtlich geworden ist. Mit der Errichtung von DOdata, dem Smart City Datenhub als Unternehmen unter gemeinsamer Führung der Stadtwerke und der Stadt, haben wir die Grundlage geschaffen, um künftig systematisch Daten erheben, modellieren und Dritten verfügbar machen zu können. Mit DOdata werden wir aber auch genauso systematisch die Schnittstellen zwischen dem technisch Machbaren, dem politisch Gewollten und dem ethisch Vertretbaren immer wieder neu ausloten und definieren. Mit Hilfe dieser Systematik wird die Stadt in Zukunft mehr datenbasierte Entscheidungen treffen und deren Auswirkungen überwachen können. Damit wird die Stadt in der Lage sein, künftig Veränderungen mit mehr Mut anzugehen.”

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Stadt Dortmund.


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Über Stefan Slembrouck

Stefan Slembrouck ist Philosoph, Betriebswirt und Unternehmer und arbeitet seit 2009 im Bereich Digitalisierung der Energieversorgung und kritischer Infrastrukturen, in den letzten Jahren zunehmend mit der Fragestellung, wie das vorhandene Stromnetz den Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Erlangung von Klimaneutralität mit Hilfe von künstlicher Intelligenz besser unterstützen kann. Parallel dazu entwickelt er das Thema Ethik der Smart City: wie kann die kommunale Selbstbestimmung und damit unser demokratisches Staatswesen mit Hilfe der Digitalisierung gestärkt werden? Das dritte Schwerpunktthema von Stefan Slembrouck ist die digitale Transformation von Regionen mit ihren besonderen Herausforderungen der Mobilität, der Gesundheitsvorsorge und der interkommunalen Kooperation. Er verfügt über ein weitreichendes internationales Smart City Netzwerk und arbeitet daran mit, dass der Reichtum unterschiedlicher Innovationskulturen in Europa in ein europäisches Kooperationsmodell zur nachhaltigen Digitalisierung für Klimaneutralität und gesellschaftlichen Zusammenhalt einfließt. *** Stefan Slembrouck is a philosopher, economist and entrepreneur and has been working in the field of digitization of energy supply and critical infrastructures since 2009. In recent years with the growing challenge as to how the existing power grid can better support the development of charging infrastructure and the achievement of climate neutrality with the help of artificial intelligence. At the same time, he is developing the topic of Smart City ethics: how can municipal sovereignty and thus our democratic state be strengthened with the help of digitization? Stefan Slembrouck's third main topic is the digital transformation of regions with their special challenges of mobility, health care and inter-municipal cooperation. He has an extensive international smart city network that he helps organize to ensure that the wealth of different innovation cultures in Europe flows into a European cooperation model for sustainable digitization for climate neutrality and social cohesion. Homepage ->