30. Fachgespräch zum Thema „Die intelligente Stadt von morgen“.

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30. Fachgespräch zum Thema „Die intelligente Stadt von morgen“.

In Zusammenarbeit zwischen Uni Leipzig, TU Berlin wurde das Fachgespräch erstmalig in Berlin durchgeführt. Die gezielte Auswahl von Beiträgen wurde genutzt, um auf sehr unterschiedliche Aspekte einzugehen. Neben der Betrachtung der Probleme und Wünsche in ländlichen Gebieten sowie einer sehr kritischen Betrachtung der vorhandenen Technologien konnte der BVSC – repräsentiert durch den 2. Vorsitzenden Axel Schüßler – den Nachmittag mit einer umfassenden Einleitung beginnen.

Organisiert und moderiert durch die evermind GmbH wurden sehr intensiv und kritisch/konstruktiv mit allen Teilnehmern diskutiert.

VORTRÄGE

  • Axel Schüßler, Bundesverband Smart City (BVSC) e.V.
    Smart City –  Von Problemstellungen zur Servicevielfalt
  • Andreas Jonas, STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland mbH
    Auf dem Weg zum Smart Village- der ländliche Raum und warum hier autonome Mobilität dringend gebraucht wird
  • Dr. Michael Fenske, Projektleiter, ZeSys e.V
    Technische Plattformen kleiner mobiler Geräte und deren Kommunikation mit der Smart City

In der einleitenden Betrachtung der aktuellen Situationen und beginnend mit Gebäude wurde dargestellt, dass heute immer noch und ganz wesentlich Hardware zentrisch agiert wird und die angebotenen Lösungen nur teilweise zur Problemlösung beitragen; vielfach sogar zu weiteren Problemen oder gar zur Ablehnung smarter Technologien führen. Dies liegt zusätzlich auch begründet, dass die existierenden Angebote häufig nur in wenigen Gebieten verfügbar und daher nur eingeschränkt sichtbar sind oder vielfach viel zu technologisch gedacht werden.

Ein wichtiger Weg zur Überwindung dieser Situation führt über Plattform orientierte Denkweise sowie über kooperative Zusammenarbeit vielfältiger lokaler, regionaler und überregionaler Akteure. Um den Fokus auf Services zu richten, die den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen entsprechen, sind alle Akteure aufgerufen, ihre Rolle(n) zu finden. Es gibt keinen Anbieter der SMART CITY insgesamt vollumfänglich bedienen kann. Es gibt weder DEN Infrastrukturanbieter, DEN Serviceanbieter noch gibt es DEN IT-Dienstleister.

Der gemeinsame Weg zu einer Smart City führt stattdessen über offene Plattformen und Marktplätze, transparente Datenhaltungen, Technologie neutrale Denkweise, in kooperativer Zusammenarbeit zwischen einer Vielzahl von Partnern für lebenswerte Städte und Regionen.

In einer solchen Konstellation wird Offenheit gegenüber kreativen Lösungen in sicherer und ressourcenschonender Umsetzung gefördert, so dass vielseitige Angebote verschiedenen Anwendungsgebieten entstehen können – ganz wesentlich unterstützt oder gar initiiert über partizipative Gestaltungsmöglichkeiten.

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