Lesedauer ca. 6 MinutenDieser Beitrag ist der vierte einer vierteiligen Serie. Klimamodelle sind allgegenwärtig. Sie tauchen in IPCC-Berichten, politischen Debatten, Schlagzeilen und Argumenten von Aktivisten auf. Sie prognostizieren Temperaturverläufe, schätzen Kohlenstoffbudgets, simulieren Extremereignisse und berechnen die Kosten der Untätigkeit. Und doch sind sie auch häufig Ziel von Skepsis, Missverständnissen und politischer Frustration. Einige Kritiker tun sie als „nur Modelle” ab. Andere erwarten von ihnen Gewissheit, Vorhersagen und Verhaltensänderungen – und sind enttäuscht, wenn
Autoren-Archive: Stefan Slembrouck
Lesedauer ca. 8 MinutenDieser Beitrag ist der dritte einer vierteiligen Serie. Wir wissen heute mehr über den Klimawandel als je zuvor – und doch fällt es uns immer noch schwer, Entscheidungen zu treffen, wie wir damit umgehen sollen. Das liegt nicht nur daran, dass die Physik komplex und die Politik chaotisch ist. Klimaprobleme sind das, was Planungstheoretiker als „Knäuelprobleme” (Wicked Problems) bezeichnen: Probleme ohne klare Definition, ohne einheitliche Lösung und mit tiefgreifenden Wertkonflikten.
Lesedauer ca. 7 MinutenDieser Beitrag ist der zweite einer vierteiligen Serie. Wir wissen mehr über den Klimawandel als je zuvor, doch Emissionen und Alltagsroutinen ändern sich nur langsam. Dieser Blog untersucht, wie Systeme funktionieren – wie Gewohnheiten, Pfadabhängigkeit und institutionelle Trägheit Widerstand erzeugen und wie kognitive Dissonanz und Gruppendenken selbst gutwillige Menschen bremsen. Die Widerstandsfähigkeit von Systemen, die für das Vertrauen in den Staat unerlässlich ist, kann auch dazu führen, dass schnelle Veränderungen
Lesedauer ca. 5 MinutenDieser Beitrag ist der erste einer vierteiligen Serie. Es gibt eine wachsende Tendenz, zu hinterfragen, ob der Klimawandel wirklich vom Menschen verursacht ist. Sie haben es wahrscheinlich selbst schon gehört: „Hat sich das Klima nicht schon immer verändert?“ „Ist das nicht einfach ein natürlicher Zyklus?“ „Sind wir sicher, dass es nicht die Sonne ist?“ In einer Welt voller Diagramme, Fehlinformationen und algorithmengesteuerter Empörung ist Verwirrung verständlich. Beginnen wir also mit
Lesedauer ca. 4 MinutenDie Mobilitätswende ist mehr als die Elektrifizierung des Individualverkehrs. Sie greift tief in unser Selbstverständnis ein, das sich im letzten Jahrhundert in Symbiose mit dem Freiheitsversprechen des Autos entwickelt hat. Nur wenn nachhaltige Mobilitätsangebote das Versprechen von Freiheit und Lebensqualität besser erfüllen können als der Pkw, werden sie erfolgreich sein. Was aber „besser“ ist, ist abhängig von den konkreten Lebens- und Arbeitssituationen der Menschen. Eine Auswertung des Portals Check 24
Lesedauer ca. 5 MinutenDie Wärmeplanung ist ein umfassender, offener Transformationsprozess mit einem definierten Ziel: die CO2-neutrale Wärmeversorgung von Gebäuden Deutschland hat sich mit dem Klimaschutzgesetz darauf festgelegt, bis zum Jahr 2045 die Treibhausgasneutralität zu erreichen. Dafür muss auch die Wärmeversorgung auf klimaneutrale Wärmequellen umgestellt werden, ein überaus komplexer und langwieriger Prozess, der durch eine Gesetz zur „Verpflichtenden Kommunalen Wärmeplanung“ in diesem Jahr bundesweit gestartet werden soll. Ein Wärmeplan ist laut Handlungsleitfaden Kommunale Wärmeplanung
Lesedauer ca. 3 MinutenDer folgende Beitrag erschien in leicht gekürzter Fassung im Juni 2021 in einem Printspecial in der Vollauflage des Manager Magazins und diversen Online-Medien. Auf den ersten Blick scheint Kopenhagen – anders als andere Städte – seine Smart City Entwicklung etwas radikaler an den Bedürfnissen der Menschen und dem Erhalt des Ökosystems auszurichten als an Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Städten. Bei näherem Hinsehen führt die grüne Transformation aber zu nachhaltigen Investitionen,
Lesedauer ca. 9 MinutenEine Kommune stärkt ihre digitale Souveränität, indem sie auf kompetente Weise geeignete Datentechnik prozessual mit Governance und Beteiligungsmanagement in der Stadtgesellschaft verknüpft. Die Verknüpfung geschieht dergestalt, dass die demokratische Kontrolle des Datenmanagements gewährleistet ist und sie das Vertrauen in der Stadtgesellschaft stärkt. In meinem vorigen Blog [1] habe ich mich mit einigen philosophischen Grundlagen der Digitalen Souveränität auseinandergesetzt. Darin habe ich mit Hilfe der kleinen Untersuchung „Wie lese ich ein
Lesedauer ca. 11 Minuten Deutschland ist jetzt endlich durchgestartet mit der Entwicklung von Smart Cities. Der Fördermittelgeber, das Bundesinnenministerium, verlangt, dass die geförderte Entwicklung von Software-Lösungen als Open-Source bzw. freie Software im Sinne von „Public Money – Public Code“ zur Verfügung gestellt wird. Das ist sehr vernünftig, aber nur einer von vielen Schritten, die zur digitalen Souveränität einer Stadt oder einer Region führen werden. Zum besseren Verständnis der Digitalen Souveränität müssen wir uns









